Einer sportlichen Mutter zweier Schulkinder waren nach einem Sturz beim Skifahren Bänder in und um ein Kniegelenk gerissen. Sie kam 4 Monate nach der dem Sturz folgenden Operation zu mir, da sie trotz Physiotherapie all die lange Zeit nach dem Unfall ihr Knie noch immer nicht weiter als bis zum 90° Winkel abbiegen konnte. Sie spürte eine Sperre im Gelenk. Nach ein paar Behandlungen mit Bowtech konnte sie das Knie fast vollständig abbiegen, bis zu einem neuerlichen Stillstand, mit dem sie sich nicht zufriedengeben wollte. Die Situation begann sie sehr zu belasten, da sie zu Hause täglich Treppen steigen musste und sie ihre Lieblingssportart nicht uneingeschränkt ausüben konnte. Nach einer neuerlichen Untersuchung mit bildgebenden Verfahren stellte sich heraus, dass hinter der Kniescheibe Gewebe zu entfernen war, sodass die Klientin sich nochmals zu einem ambulanten Eingriff entschloss, um eine weitere Verbesserung im Gelenk zu erreichen. Ein schönes Beispiel dafür, wie medizinische und alternative Methoden zur Heilung herangezogen werden können. Neben dieser offensichtlichen Behinderung war nach dem Unfall ein Wachsumsstillstand am Großzehennagel eingetreten. Der Nagel war seit dem Unfall keinen Millimeter mehr gewachsen. Ein paar Wochen, nachdem wir mit der Bowen Griffen begonnen hatten, musste der Nagel wieder gekürzt werden. Er hatte zunächst kaum wahrnehmbar, aber offensichtlich sehr bald nach den ersten Bowen Griffen wieder zu wachsen begonnen.
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15. Oktober 2013
24. September 2013
Intelligente Statik
Besonders faszinierend empfinde ich zu sehen, wie sich unser Körper in seiner Gesamtheit verhält und auf äußere und innere Einwirkungen reagiert. Wir sind üblicherweise gewohnt Probleme isoliert zu betrachten. Wenn beispielsweise ein Knie schmerzt, wird es durchleutet, es gibt eine Diagnose, auf die dann entsprechende Maßnahmen in diesem Bereich gesetzt werden. Als Bowen Practitioner machen wir sehr oft die Erfahrung, dass Ursachen für Beschwerden in einem bestimmten Körperareal oftmals ganz woanders im Körper herrühren. Sobald sich eine Achse (im Falle eines schmerzenden Knies denken wir zunächst an das Becken) verschiebt, kann man davon ausgehen, dass andere Achsen darauf reagieren. Der Körper versucht alles in Balance zu halten. Tritt also beispielsweise ein Beckenschiefstand auf (aus welche Gründen auch immer) kann sich die Statik in den Kniegelenken, im Sprunggelenk, in den Schultergelenken oder im Kiefergelenk ebenfalls verändern. An sich noch kein Problem. Besteht allerdings die Schiefstellung über längere Zeit kann es zu Abnützung in einem oder mehreren Gelenken kommen, weil eine Seite durch die schräge Stellung stärker belastet ist. Es macht Sinn hier dem Körper zu helfen, sich wieder symmetrisch gerade zu richten. Mit den Bowen Griffen stehen die Chancen dafür sehr gut. Eine Erfahrung, die ich oft und oft im Zuge einer Behandlungsfolge über einen längeren Zeitraum beobachten konnte.
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